Im Jahr 2013 feiern die Windecker Sommerabendkonzerte ein bescheidenes Jubiläum. Zum 10-Jährigen wird es neben den oben beschriebenen vielgeliebten Konzerten einen Paukenschlag geben: Das Mozartkonzert am 14. Juli, 18 Uhr, im Siegtaldom. Als Höhepunkt des Konzertes werden drei Chöre, vier Gesangssolisten und ein professionelles Orchester unter Leitung von Kreiskantor Hans-Peter Fischer die Krönungsmesse aufführen. Kartenvorverkauf ab Mitte Juni (drei Kategorien). Veranstalter: Kirchenchor St. Cäcilia, Dattenfeld

Sanfte Lieder, weiche Kissen

„Schläft ein Lied in allen Dingen“ - Ein ungewöhnliches Konzert zum Abschalten mit Tenor Dr. Hubert Grunow erlebten die Zuhörer in „Engels Schlafraum“ in Mauel. Dieser Auftakt der Windecker Sommerabendkonzerte wird lange in ihrem Gedächtnis haften bleiben. (Foto: Schmidt)

Publikum machte es sich beim Konzert in Betten gemütlich

Von Sylvia Schmidt   

Zum Auftakt der mittlerweile 10. Windecker Sommerabend-konzerte wurden die Besucher regelrecht mit Zauberworten, zärtlichen Gesängen und Sphärenklängen eingelullt für die Nacht. Doch damit nicht genug: Das angekündigte Konzertthema „Zwischen Tag und Traum“ im Bettenstudio „Engels Schlafraum“ in Windeck-Mauel ließ bereits auf einen Abend der leisen Töne schließen. Dass die Gäste es sich dazu freiwillig in den reichlich vorhandenen Ausstellungsbetten auch gemütlich machen durften, kam für sie völlig unerwartet. Zaudernd nahmen die Ersten noch die Horizontale ein, bald lagen nahezu alle Zuhörer in geselliger Runde in den Betten und genossen das ungewohnte Erlebnis in vollen Zügen. Augen zu, Augen auf, selten hat ein Konzert eine solche Tiefenentspannung verursacht.  

„Ich hatte schon länger die Idee, in meinen Räumen einmal etwas anzubieten, was nichts mit dem Verkauf zu tun hat“, erzählt Inhaber Marcel Engels. Er suchte den Kontakt zum Windecker Tenor Dr. Hubert Grunow, der die Konzertreihe mit sieben Veranstaltungen in kurzer Folge organisiert und ein für die Räumlichkeit passendes Programm zusammenstellte. Die Gesangspartien übernahm Grunow selbst, Lieder von Schumann, Mozart, Beethoven, aber auch deutsche, irische und französische Traditionals, die die bevorstehende Dunkelheit besingen. Carola Pinder webte auf der Harfe das hauchzarte  Nachtgewand dazu.  Für die Zuhörer war es ein Leichtes, der Bettruhe entgegen zu horchen. Eingeschoben wurden Gedichte und kleine Geschichten zur Nacht. Die Windeck-Dreiseler Schauspielerin Lena Sabine Berg rezitierte eine kleine Auswahl von Mörike  über  Eichendorff bis hin zu Joyce Carol Oates. Da lief auch manchmal ein gruseliger Schauer über den Rücken, beispielsweise wenn in Goethes „Totentanz“ der Türmer über die Gräber schaut. Beseelt von der schönen Atmosphäre, hoben am Ende auch die Besucher zu „Guten Abend, gut‘ Nacht, mit Rosen bedacht“ an.  Hausherr Marcel Engels bedankte sich für den schönen Abend mit  kleinen Köstlichkeiten für alle.  

Alle weiteren Konzerttermine aus der Reihe der Windecker Sommerabendkonzerte bis zum 20. Juli finden Sie im Internet unter: www.hubert-grunow.de

(Rhein-Sieg-Rundschau vom )

Bilder der 10. Windecker Sommerabendkonzerte 2013

"Who's that?" in Concert
Swiss-German-Jazz-Project
Who's that? in Burg Mauel
Top-Jazz im Dattenfelder Hof
"Op Platt" em Dall
Moritatensängerin und Leierkastenmann
"Dat schönste Jeschenk"
Kreolische Küche zum Jazz-Konzert
"Schlafe selig und süß"
In Engels Schlafraum
Zwischen Tag und Traum
"Großstadtniveau", sprach der Gast

Klasse Besetzung im Ländchen

Windecker Sommerabendkonzerte führen Solisten der deutschen und Schweizer Jazzszene zusammen

Ungläubiges Staunen herrschte im Publikum des bis auf den letzten Platz gefüllten Saales im „Dattenfelder Hof“ (André Höffer): Eine solche Solistenformation hatte der Ort bislang wohl nicht zu hören bekommen! Dementsprechend groß war der Jubel über die Dauer des ganzen Konzerts. Hubert Grunows (Tenor) Freund Joachim Tillmanns (Posaune, Schweiz) hatte für das 10. Jubiläum der etablierten Konzertreihe im Windecker Ländchen ein Swiss-German-Jazz-Project zusammen gestellt, das folgende weitere Solisten hören liess: Mirko Kirschbaum (Trompeter aus Witten), Stephan Aschenbrenner (Saxophonist,Wiehl), Wolfgang Scheelen (Gitarrist, Blues Harpist, Düsseldorf), Paul G. Ulrich (Kontrabassist, Köln), Hansmartin Kleine-Horst (Pianist, Nümbrecht) und Michael Bremges (Schlagzeuger, Schweiz).

„Jazz bedeutet für mich Freiheit und Lebendigkeit“, sagte Ulrich, der 12 Jahre mit der Jazz-Ikone Paul Kuhn auftrat. Besser kann man die Stimmung nicht beschreiben, die die Vollblutmusiker mit ihren top dargebotenen Jazz-Klassikern im Saal auslösten. Mit „Royal Garden Blues“ (Clarence u. Spencer Williams, 1919), „I lost my love in Dattenfeld“ (eigentlich Avalon, Al Jolsun/ de Silva/ V. Rose), „Jambalaya (Hank Williams/ Carpenters), passend zum Rezept des von der fröhlichen Wirtin Nadine Schmitz zubereiteten, so köstlichen, amerikanischen Büffets, und „What a wonderful world“ (Satchmo) klang der Sommerabend aus.

Banale Gegenstände des Alltags, isoliert oder in Collagen verfremdet und verarbeitet, zeigte der Künstler Berhard Bieling. Pop Art ist eine Verknüpfung von Realität und Kunst, die mit eigenen abstrakten Mitteln arbeitet. (Mitteilungsblatt für die Gemeinde Windeckvom 28.06.13)

Jazzabend klang aus mit "Wonderful world"

Leckerbissen für Jazzfreunde servierten die Instrumentalisten und Tenor Dr. Hubert Grunow (rechts) im Dattenfelder Saal Höffer. (Foto: Röhrig)

Beeindruckendes Aufgebot von Solisten und eine interessante Ausstellung beim Sommerkonzert

von Harald Röhrig

WINDECK. Einen exquisiten Leckerbissen für Jazzfreunde präsentierte Dr. Hubert Grunow zum zehnjährigen Bestehen der Windecker Sommerkonzerte im Saal Höffer in Dattenfeld. Eine Solistenriege, wie sie Grunows Freund Joachim Tillmanns mit seinem Schweiz-Deutschen-Jazzprojekt in einer Band zusammengestellt hatte, konnte man im Ländchen wohl noch nicht erleben. Neben Tillmanns (Posaune) reiste auch der explosive Schlagzeuger Michael Bremges aus der Schweiz an. Dazu sorgten deutsche Musiker für Top-Qualität: Saxophonist Stephan Aschenbrenner aus Wiehl, Gitarrist Wolfgang Scheelen (auch Harpe) aus Düsseldorf, Bassist Paul Ulrich aus Köln, Pianist Hansmartin Kleine-Horst aus Nümbrecht mit seinen unglaublich schnellen Fingern und natürlich der Windecker Tenor Grunow, der erneut bewies, dass seine Stimme nicht nur als Opernsänger für Qualität steht. Da konnten es die Zuhörer im bis auf den letzten Platz besetzten Saal leicht verschmerzen, dass sich der ebenfalls hervorragende Trompeter Mirko Kirschbaum aus Witten verfahren hatte und die Band erst später verstärkte. Nach etwas zögerlichem Beginn gingen Schwung und Rhythmus bei den Zuhörern bald in Blut und Beine. Jazz-Klassiker wie „King of the road“, „Rosetta“ oder “Jambalaya”passten zum amerikanischen Buffet, das Wirtin Nadine Schmitz offerierte. Mit Satchmos „What a wonderful world“ klang der Sommerabend aus.

Über zwei Dutzend interessante Bilder und Collagen stellte der Künstler Bernard Bieling aus Ruppichteroth zum Konzert im Saal Höffer aus. Bieling studierte Kommunikationsdesigner und war 30 Jahre lang als Designer tätig. Seit der Jahrtausendwende engagiert er sich als freischaffender Künstler.. „Es kommt mir was in die Finger, und wenn die Affinität dann da ist, mach’ ich was draus“, erläutert Bieling. Einige seiner Werke sind von tiefer Traurigkeit geprägt oder sagen etwas Zerstörerisches aus, was vermutlich auf die Verarbeitung des Todes seiner ältesten Tochter vor zwei Jahren zurückzuführen ist.

(Rhein-Sieg-Rundschau vom 05. 07.13, Nr. 153)

Die Krönungsmesse

Die Live-CD der Aufführung "Die Krönungsmesse" ist ab sofort hier erhältlich: http://www.grunow-tenor.de/cd-shop/  (Art.-Nr. 008)

Pressekritiken

Öffnet externen Link in neuem Fenster10 Jahre "Windecker Sommerabendkonzerte"(Extra Blatt)
 

Öffnet externen Link in neuem FensterKrönungsmesse begeistert das Publikum(Rhein-Sieg-Anzeiger) 

Musikalische Glanzleistung im Siegtaldom

Nicht enden wollte der Jubel im Dattenfelder Siegtaldom nach der Aufführung von Mozarts monumentaler „Krönungsmesse“ mit mehr als einhundert Mitwirkenden. Foto: Schmidt

Erfüllt von Mozart„Die Krönungsmesse“ war der „Paukenschlag“ zu 10 Jahren Windecker Sommerabend-konzerte  

von Sylvia Schmidt  

Mit einem nie dagewesenen Aufgebot von mehr als einhundert Beteiligten geriet das Mozartkonzert im Dattenfelder Siegtaldom zur überragenden Spitzenleistung von bisher 62 Windecker Sommerabend-konzerten in den vergangenen zehn Jahren. Organsiert und initiiert hat sie allesamt  der Rosseler Tenor Dr. Hubert Grunow, der die Konzertreihe stets nutzt, um mit sommerlicher Leichtigkeit musizierende Freunde um sich zu scharen.  

--------------------------------------------------------------------

Aufwändige Vorbereitungen für das sechste Konzert

--------------------------------------------------------------------

Äußerst aufwändig waren die Vorbereitungen für das sechste von insgesamt sieben Konzerten im diesjährigen Zyklus. Zum Auftakt stimmten Grunow und Bass Hanno Kreft die Sarastro-Arie aus der „Zauberflöte“ an, wunderbar leicht dann Claudia Brustmeier an der Flöte, in Begleitung des „Neuen Rheinischen Kammerorchesters“ und Pianist Thomas Palm am eigenen historischen Hammerklavier. Der Dattenfelder Dom kam in seinen Ausmaßen der Größe der Komposition „In diesen heil’gen Hallen“ entgegen. Andächtig lauschte auch Bischof Frederick Drandura aus Uganda, der zu Besuch bei Freunden weilte.     

David Johnson auf der Geige und Palm an den Tasten verschmolzen bei der Sonate KV 306, Nr. 6 zu quicklebendiger Poesie nach Noten. Wie ein überfließender Quell gelangen sechs Nachtgesänge mit Birgit Harnisch, Marianne Haupt und Hubert Grunow in aufwändigen Kostümen aus der Zeit. Ebenso lebensfreudig waren Stücke aus „Der Morgen und der Abend“ mit Herbert Hornig an der Orgel.   

Zu einem einzigen Klangkunstwerk, das der Krönung eines Kaisers und Königs Stand hält, führte Dirigent Hans-Peter Fischer alle Sänger und Instrumentalisten, zu denen die Oberbergische Kantorei, der Kammerchor Gummersbach und der Kirchenchor St. Cäcilia Dattenfeld gehörten, in der „Krönungsmesse“ zusammen. Geschrieben hat Mozart diese monumentale Kirchenkomposition um 1779, als er im Dienste des Salzburger Erzbischofs stand. Erst nachträglich, nach des Meisters frühem Tod, wurde sein Werk zur bevorzugten Komposition bei Krönungen und erhielt durch den Sprachgebrauch den heutigen Namen.  Fischer verstand es vorzüglich, bei diesem anspruchsvollen Werk aus den über einhundert Akteuren alles heraus zu kitzeln. Mit Bravour nahmen auch die Laiensänger die Hürde, mit den Profis mitzuhalten.  Weg von irdischen Sphären, spielten die Geigen zum himmlischen Gesang. Die Menschen in den Bänken lauschten so ergriffen, als hätte sich tatsächlich die Pforte für eine Engelschar geöffnet.  Irdische Tiefe und Gewicht verlieh, nicht minder bewegend, Martin Schulte an der Pauke, er schaffte die Verbindung zwischen Himmel und Erde.

Mit stehenden Ovationen, Bravo-Rufen und minutenlangem frenetischen Applaus würdigten die Besucher diese herausragende Aufführung.  

Am Samstag, den 20. Juli um 20 Uhr, findet das letzte Windecker Sommerabendkonzert in diesem Jahr „Time for the spirit“ in der Kirche St. Peter in Herchen statt.  

(Rhein-Sieg-Rundschau vom 23.07.13, Nr. 168)

Triple-Konzert

Time for the spirit

Mozartkonzert

Lieber Hubert Grunow, lieber Peter,  nach dem sehr gelungenen Konzert, das uns Orchestermusikern viel Freude bereitet hat, nun im Anhang eine unvermeidliche Kostenaufstellung… einen schönen Sommer und bis auf bald, Theo Lenzen (Neues Rheinisches Kammerorchester)

Musik zum Niederknien

Monde und Jahre vergehen und sind immer vergangen, aber ein schöner Moment leuchtet das ganze Leben hindurch (F. Grillparzer)

Lieber Hubert Grunow, wie eine gewaltige, kraftvolle Welle ergriff mich das "Kyrie" des beeindruckenden Chores, der mit überzeugender optischer und stimmlicher Ausstrahlung im Siegtaldom zu Dattenfeld die "Krönungsmesse" von Mozart sang: Gänsehaut vom Kopf bis in die Zehenspitzen!

Eine überwältigende Klangfülle, ein wunderbares Erlebnis!

Danke, Danke an alle mitwirkenden Sänger, Solisten und Musiker. Ich kann nicht aufhören, davon zu schwärmen. Das Publikum hat diese großartige Leistung ja auch mit nicht enden wollenden 'Standing ovations' belohnt. Es war Musik zum Niederknien!!

Irene Danne

Die Krönung

Sehr geehrter Herr Grunow, seit Jahren besuche ich die Sommerabendkonzerte und möchte mich nun einmal herzlich bei Ihnen bedanken. Es ist schon eine große Leistung, "auf dem Land" solch hervorragende Konzerte anzubieten. Am vergangenen Sonntag  durfte ich das Mozart-Konzert hören (und sehen). Das Andante gleich zu Beginn öffnete schon mein Herz. Und jedes weitere Stück war ein Genuss. Die Krönung war die Krönungsmesse. Mitreißend! So viele Mitwirkende! Für ähnlich guten  Kunstgenuss besuche ich sonst die Philharmonie in Köln und bezahle ein Mehrfaches. Wie viel Arbeit muss es gekostet haben, alle Mitwirkenden zusammen zu bringen? Vielen Dank für Ihre Mühe. Beim Verlassen der Kirche hörte ich einen älteren Herrn sagen: "Diese Mezzosopranistin, hervorragend! Eine solche Stimme haben wir in Bonn nicht." Ich selbst wohne in Köln und nehme die Sommerabendkonzerte gerne zum Anlass, Windeck zu besuchen. Mit herzlichen Grüßen, Gisela Adolphi

Frisch und geradeaus

Sehr geehrter Herr Dr. Grunow,  vor einiger Zeit bin ich nach einem langen Spaziergang in Übersetzig mit meiner Begleiterin vor dem drohenden schweren Regen in das Blumen Café an der Hauptstraße in Dattenfeld geflüchtet. Dort erfuhr ich zufällig von dem bevor stehenden Mozartkonzert im Siegtaldom. Wegen meiner eigenen starken Verbindung zur Krönungsmesse, die ich von 1964 bis 1969 regelmäßig in Kevelaer, aber auch noch viele Male danach an anderen Stellen mit musiziert habe, entschloss ich mich spontan, am 14. Juli 2013 mit einem Freund nach Dattenfeld zu kommen, um zu erleben, wie die „Kolleginnen und Kollegen“ mit diesem Werk und den übrigen Stücken des Programms umgehen.   Es liegt mir daran, Ihnen aus der Erinnerung zu schreiben, dass ich überzeugt bin, einen besonders gelungenen stimmungsvollen Abend erlebt zu haben. Da ist gewiss gleich am Anfang das Andante für Flöte und Streichorchester KV 315 zu erwähnen, dass von der Solistin, Frau Brustmeier, in einer außergewöhnlich schönen Tongebung vorgestellt wurde und erkennbar das Publikum in seinen Bann zog. Ein weiterer Höhepunkt waren zweifellos die Canzonen für drei Singstimmen KV 346, 436 – 439 und 549, die seltener zu hören sind und immer wieder leider im selbstverliebten Kammermusikstil von Solisten ertränkt werden. An diesem Abend wurde, um es ein wenig im Stil Mozarts zu sagen, das „Maul“ weit aufgemacht. Das überzeugende frische Geradeaus der Interpretation ist gewiss den gesungenen Textinhalten und vor allem jenem Mozart sehr nahe gekommen, der in dem berühmten Film „Amadeus“ zu sehen ist.  Das gilt auch für das Hauptwerk an diesem Abend, die Krönungsmesse. Dem Dirigenten Hans Peter Fischer gelang  es ohne jede Einschränkung, durch die gewählte zügige Art der Interpretation einen großen Spannungsbogen über das ganze Stück zu ziehen, der den Hörer nicht mehr losgelassen hat. Der konsequente Verzicht auf die häufig überzogenen modischen Dehnungen in der Eingangssequenz des Kyrie, die exakte und erfolgreiche Bewältigung der vorgegebenen Dynamik gerade in diesem Teil der Messe, von der alle weiteren Teile dann bis zum Agnus Dei  profitieren und die hohen musikantischen Qualitäten der Solisten und des Chores haben gewiss nicht nur mich sehr beeindruckt, wie der lang anhaltende Schlussbeifall sicher auch gezeigt hat. Natürlich hätten wir uns alle gern noch eine stärkere Besetzung im Orchester gewünscht.   Aus eigener Erfahrung in der Welt der Musizierenden weiß ich natürlich, was es heißt, eine so große Zahl von Mitwirkenden und anderen Beteiligten auf den Punkt zu fokussieren und alle Interessen erfolgreich zu koordinieren, auch wenn das durch Ihre gelungenen und launigen Anmerkungen zu den einzelnen Stücken natürlich nicht sichtbar wurde. Gewiss ist es auch bestimmt nicht immer einfach, die kulturelle Bedeutung solcher Abende für Dattenfeld und das Siegtal zu vermitteln. Aus diesem Grund kommt es mir auch besonders darauf an, Ihnen als Zuhörer für all das zu danken, was Sie uns allen an diesem Abend ermöglicht und geschenkt haben. Ich hätte Ihnen das gern auch persönlich gesagt. Leider habe ich von Frau Joest erst nachträglich erfahren, dass dazu nach dem Konzert durchaus die Möglichkeit bestanden hätte. In einem Gespräch hätte ich Sie dann auch gefragt, ob es Ihnen möglich erscheint, anlässlich der 11. Windecker Sommerkonzerte an eine Aufführung des Oratoriums „Die Schöpfung“ von Joseph Haydn zu denken. Mit freundlichen Grüßen, Eduard Gries, Neunkirchen-Seelscheid

Fingerspitzengefühl

Sehr geehrter Herr Grunow,

leider sind in Rosbach nicht so viele Gäste erschienen, wie Sie sich sicher erhofft hatten. Am Programm lag es sicher nicht: evangelische Kirchenmusik vom Feinsten in der Salvatorkirche (Bach, Schütz, Mendelssohn), große marianische, aber auch christologische Hymnen in der St. Josephskirche (Caccini, Händel, Mascagni), hervorragend! Ihr Trio "Viva la voce" und die Harfenistin fantastisch aufeinander abgestimmt. Der wunderbare Ausklang mit spritzigen Operettenliedern und Canzonen in sommerlich-blumigem Ambiente von Ückerseifers Gärtnerei - eine sehr schöne Idee. Danke auch im Namen meiner Frau. Wir haben den Abend sehr genossen, wie auch die anderen Konzerte, die wir bereits besuchten in den Jahren zuvor. Immer sind es auch die Ideen, die Zusammenstellung der Akteure, der optimale Ort, der ein Konzert zu dem macht, was es schließlich wird. Unser herzlicher Glückwunsch an Sie für Ihr Fingerspitzengefühl in diesen Dingen. Bleiben Sie der Region erhalten! Frank u. Beate D., Altenkirchen

 

Kontrastreich

Hallo Herr Dr. Grunow,

nach der gewaltigen Krönungsmesse mit Heerscharen von Musikern und einer großen Eindringlichkeit, nun wieder ein Konzert zum Abspannen, zum Mittendrin-Sein, familiär einbezogen. Danke, dass Sie es immer wieder schaffen, solche Kontraste herzustellen. Durch eine ganze Konzertreihe hindurch eine Fülle musikalischer Sparten zu bewegen - und das mit großer Leichtigkeit und Spiritualität - ist gekonnt! Sehr schön, Hermi Stracke zu erleben, ihren Witz, ihren Charme, die erfahrene Jazz-Stimme im Gospel. Und Ihre große Stimme dazu. Ihr beider Zusammenspiel, das Lachen, der Ernst, die überbordende Freude, mit Ihrem Begleiter H. Schippel, ist alles andere als alltägliche Kost. Den jungen Top-Saxophonisten Nils Wrasse einzubinden, war mehr als gut! Gruß M. u. E. Wirtz

Programm 2013

20.06. Zwischen Tag und Traum

20 Uhr in „Engels Schlafraum“ in Mauel
mit L.S.Berg (Sprecherin), C.Pinder (Harfe), H.Grunow (Gesang, Moderation)
Ausstellung: Aktfotografie von J.Hampl

23.06. Jazz-Garden

19 Uhr im Dattenfelder Hof, Biergarten (A. Höffer)
mit „Swiss-German-Jazz-Project“, H.Grunow, H.Kleine-Horst (Piano)
Ausstellung: Pop-Art-Galery von B.Bieling

27.06. „Who’s that?“ in Concert

20 Uhr in der Burg Mauel, Biergarten (M. Köhl)
Ein spritziger Abend mit der A-Capella-Gruppe „Who’s that?“ (Köln)

30.06. Op Platt

19.30 Uhr im Mühlencafé Altwindeck (S.u.T. Meger)
mit Chor ‚Sölzer Ringeldüvjer’, A.Steinhauf, I.Antoni, H.Grunow (Gesang u. Lesung),
C.Pinder (Harfe), H.Kleine-Horst (Piano), Bläser aus der Region (Ltg. H-G.Schröder)

 

05.07. Triple Concert

19 Uhr – Salvatorkirche, ca. 19.40 Uhr – St Joseph-Kirche,
ca. 20.15 Uhr - Gärtnerei Ückerseifer (Aus-Klang)
mit dem Gesangsensemble„Viva la voce“ in Rosbach

14.07. Krönungsmesse (W.A. Mozart)

18 Uhr im Siegtaldom, Dattenfeld
mit Solisten: B.Harnisch (Sopran), M.Haupt (Alt), H.Grunow (Tenor), H.Kreft (Bass), D. Johnson (Geige), Cl. Brustmeier (Flöte), Th. Palm ( Hammerklavier), Kirchenchor St. Cäcilia, Dattenfeld (Ltg. H. Hornig), Kammerchor Gummersbach, Oberbergische Kantorei, Neues Rheinisches Kammerorchester unter Leitung von Kreiskantor H-P. Fischer
(Kartenvorverkauf in 3 Kategorien: € 22,-/ € 15,-/ € 10,- bei den Buchhandlungen
Schlösser (Rosbach), Joest (Dattenfeld)

20.07. Time for the spirit

20 Uhr in der St. Peter-Kirche, Herchen
mit Hermi Stracke, Hubert Grunow (Gesang), Matthias Schippel (Piano), Nils Wrasse (Sax)

Resonanzen

Jazz in Dattenfeld,

das hat mich als Fan dieser Musikrichtung super erwartungsvoll gestimmt! Ich wurde nicht enttäuscht, denn das, was im Saal Höffer von den Musikern geboten wurde, war erstklassig. Das Publikum ging begeisterst mit, was sich wiederum auf die Musiker übertrug. Etwa 3 Stunden musikalischer Hochgenuss, was kann schöner sein?

Diese Art von Veranstaltung sollte man in Windeck regelmäßig wiederholen.

Die Organisation und Bewirtung im voll besetzten Saal war sehr gut. Dr. Grunow sei Dank für seine Bemühungen, dass er diese und weitere Veranstaltungen der Sommerabendkonzerte organisiert hat.

Dieter R.

Krönungsmesse im Siegtaldom

Guten Tag, Herr Dr. Grunow, mein Mann und ich  möchten es nicht versäumen, uns bei Ihnen und der großen Schar der Mitwirkenden und Helfer für das wunderbare Musikereignis zu bedanken. Wir haben es sehr genossen (zumal Mozart unser Lieblingskomponist ist). Wir haben großen Respekt vor der Mühe, die es gekostet haben mag, dieses Konzert auf die Beine zu stellen. Zumal Sie ja noch die anderen Konzerte des Sommerabendkonzerte-Festivals bestritten haben. Wir hatten auch schon einige Male das Vergnügen, bei Ihnen zu Hause oder in der Wilberhofener Kirche Ihre Konzerte genießen zu dürfen. Also nochmals vielen Dank! Beste Grüße, R. und E. Münch