14.05.2018 01:17

Das Enneagramm - kein Kinderspiel (2)

Kategorie: Grunow Praxis Termine
Seminarwoche vom 14.-18.05.2018, 9-16 Uhr, für eine bereits bestehende Gruppe

 

Wie ich als professionelle Erzieherin mit Kindern umgehe, wie mit Eltern, KollegInnen, Behörden etc., bleibt immer eine Herausforderung. Sicherlich siegt die Routine mit der Zeit. Doch sie muss immer wieder mal angefragt werden, ob sie nicht allzu fraglos sicher ist. Sonst erlebe ich ggf. mein blaues Wunder. Denn Menschen sind immer anders, ich kann nicht alle über einen Leisten schlagen. Dazu braucht es schon mehrere.

Auf die Frage: Wen habe ich vor mir? gibt das Enneagramm wie kaum ein anderes Instrument in der Persönlichkeitsbildung sachgerechte und probate Antworten. Dieses 2000-jährige Instrument der Leitung haben Sie ja schon während einer einwöchigen Fortbildung des Diözesan-Caritasverbandes auf seine Güte testen können. Sie sind als Seminargruppe übereinstimmend zu dem Entschluss gekommen, dass eine Fortführung im Sinne des pädagogischen Feldes, in dem Sie arbeiten, zwingend erforderlich ist. Die Fragen kreisen um die Person der Erzieherin, um das, was sie unbewusst vermittelt; warum eine Gruppe ängstlich und eine andere viel forscher daher kommt; um das tolpatschige Kind, das ängstliche, den kleinen Revolutzer, den Pausenclown, das liebe, korrekte Kind… und die Kollegin, die die Augen verdreht. Wie wäre es, wenn sie dem unsicheren Kind mal eine Hauptrolle gibt? Was ist los? Was muss bewusst werden?

Nachdem Sie die Grundlagen kennengelernt haben, geht es in dieser kommenden Fortbildungswoche um die Vertiefung und Anwendung des Erlernten. Fallorientiert und lebenspraktisch werden wir auch mitgebrachte Beispiele der Kommunikation lösen bzw. ihnen auf den Grund gehen. Der Erkenntnisgewinn wird sicherlich wieder mit einigen Überraschungen einhergehen.

Seien Sie herzlich eingeladen zum zweiten Durchgang in der Enneagrammarbeit!

Ort: Philosophisch-Theologische Praxis, Dr. Hubert Grunow, Windeck