Mundart-Lesungen aus dem Siegtal mit Dr. Hubert Grunow

Plattgeschichten aus Rossel im Windecker Ländchen "Henger d'm Bredderzung"

Buchen Sie Ihre Lesung bei sich zu Hause, in Ihrem Lokal, in Ihrer Einrichtung, in Ihrem Verein hier und heute schon (diesen Link bitte anklicken!) http://www.hubert-grunow.de/kontakt/                Dann kann et jo loss jonn (gohn)!

Mundart-Lesungen

Un janz aktewell zom Schmökeren...

Neben dem Gesang liegt Hubert Grunow etwas ganz besonders am Herzen: Seine Muttersprache. Im Laufe der letzten Jahre hat er eine ganze Reihe von Mundart-Geschichten verfasst und als Hör-, Bilder- und Liederbuch auf DVD im Eigenverlag herausgebracht. Vor allem die Trilogie »Henger d‘m Bredderzung« mit selbst erlebten und überlieferten Episödchen aus seiner Kindheit und Jugend wurde in seiner Heimat, dem Windecker Ländchen, und darüber hinaus zum Renner. Aber auch seine ganz eigene, geträumte Weihnachtsgeschichte hat ihren besonderen Charme und Witz. 

 

Duur et Johr... Duur et Levven

Diese DVD führt den Untertitel: Kuriose Zeitzeugnisse. Tatsächlich ist so manches, das ich hier beschreibe, kurios. Von den frühen Kindheitserfahrungen bis heute werden Situationen aufgeführt, die es verdient haben, auf die Schippe genommen zu werden: Et Musskapellchen, D'r Eijelstein, Em Konzert (Zwischentön), Vam gooden Aißen un Drünken, Stichendüüster, Ritsch-ratsch-opjepack... »Wie kann man nur?« fragt man und fasst sich an den Kopf. »Su sinse!«, antwortet der Rheinländer gerne oder »Mer hädd’r!«. » Ja, so ist es« oder »So war es tatsächlich!«. Sie werden diese kleinen Geschichten, dem Jahreskreis zugeordnet, mit ihren eigenen Erfahrungen spiegeln, wenn Sie – wie ich – die 50 erreicht haben. Ist das nicht der Fall, wird Ihnen doch das ein oder andere wie ein »böhmisches Dorf« vorkommen. Mag sein. Dennoch sind es (verrückte) Geschichten von hier, aus dem Siegtal, von Kölle oder Bunn, die sich – bis auf weniges – für mich so oder ähnlich zugetragen haben. Auch Erdichtetes gibt es, Ausgeschmücktes, das den Wirklichkeitsbezug vollständig entbehrt. Meine philosophische und theologische Ader bricht sich wohl auch immer Bahn, mein Hang zu übertreiben, zu überdrehen, Frauen nachzuäffen (Auf Platt höre ich fast immer Frauen sprechen, Muttersprache!) und die für Redner so wichtige »Indifferenzlage« dabei völlig außer Acht zu lassen. Na, dann hören Sie mal rein …in meine Welt. Viel Spass wünscht Ihnen herzlich, Ihr Hubert Grunow

Öffnet externen Link in neuem FensterHörbeispiel

2,25 Stunden Hörgenuss

Et janz normale Levven en d’r Kölschen Provinz

Geschichten, Originale, Lieder und Bilder – Vergnügliches, Besinnliches und manchmal auch Bedenkliches aus Rossel, Wilberhofen und Dattenfeld.
4 Stunden Hörgenuss – live!

18,– €

Hörprobe »Urlaub«

Array

Hellijes un Unhellijes uss d’r Kölschen Provinz

Övver de »Gnadenmutter«, de »Weihwasserenten« und dat Däller Breifest – Ansichten, Einsichten und Aussichten über, in und auf ein ganz normales Kirchspiel in der Kölschen Provinz. Köstlich subjektiv, aber dafür mit schöner Musik.
2,75 Stunden Hörgenuss – live!

Hörprobe »Däller Breifess«

Array

Chressdaach en d’r Kölschen Provinz

Weihnachtsgeschichten

Schleddefahre, Chressboom-Söken, St. Martin un d’r Nikkelaus – Bräuche, Gewohnheiten und Erinnerungen an die schönste Zeit des Jahres – mit alten und neuen Liedern.
2,25 Stunden Hörgenuss – live!

Hörprobe »D'r Nikkelaus kütt...«

Array

Chressdaach - traumhaft schön!

Wat passiert nit alles, wemmer op Chressdaach en kleines Nickerchen hält? Mer hat ja schließlich lang jenug dafür jeärbeett, dat alles endlich do steht, wo et hinjehüürt: d‘r jeschmöckte Boom, et anmutije Kreppchen, de liebevoll ausjesuchten Jeschenke für de Frau, de Pänz, de Omma. Bevüür alles su richtig lossjeht – noch schnell en kleines Erholungsschläfchen. Aaah! Dat tut juuut! Hat mer sich wirklich verdient, irjendwie. Su ess et doch, wa?! Zwei, drei Minütchen em decken- Booch jeläsen – un schon beste em Traumland. Em weihnachtlichen- Traumland! Schöner kann et gar nit sin! Et Wunder, zum Greifen nah! Kurze Zeitreise, un Du bess mittendrin. Rucki zucki siehste se schon ziehen, die drei: d‘n hellijen Jupp un sing Marie mem kleenen Jesüssjen em Ärem om Äsel. Wo wullense hin? Wer weeß? Lohnt sich wohl en jenauer Blick? D‘n Jordan erop, duur Syrien un de Dekapolis zeehen se üvver d’n Bosporus, d’n Balkan erop bes… en et allzick hellije Köllen? Wat en Rees? Un wat für en herrlije Aufnahme en Köllen – un natürlich en d’r Kölschen Provinz! Die Weihnachtsgeschichte mit viel Phantasie mal anders, frisch und neu erzählt, gesungen, von einem rheinischen Theologen, Philosophen und Konzertsänger. Met dollen Texten un neuen Chressdaachsleederen – op Platt! Wie et sich jehüürt!

Öffnet externen Link in neuem FensterHörbeispiel<cite class="kv">
</cite>

1,25 Stunden Hörgenuss – live!

Und hier geht's weiter zum CD-Shop:

http://www.grunow-tenor.de/cd-shop/


Zeitungsartikel und eigene MundArt-Texte zum Schmökern

Zeitungsauschnitt.JPG

Kultur u. Wein bringen Gäste mit in die gute Stube (Rhein-Sieg-Rundschau v. 27.01.10

hg2.pdf

Em Konzert (IMAG 03, 2010, S.11)

hubert_grunow.pdf

Kreppenwonder bim Franz, bim Annchen un em Wilberhoff (IMAG 04, 2010, S.11)

Noch mieh Stemmen van Lüggen, die dobei woren

Lieber Hubert,

vielen Dank für den wunderschönen Nachmittag und Abend bei Höffers.

Kurzweilig, geistreich und und vor allem unterhaltsam.

Wünsche uns für unser schönes Dorf Dattenfeld, dass Du mit deinem Humor noch viele andere Mitbürger beglückst.

grüße

Jupp und Rita

Hubert, ich wollte dich vor Wochen noch in Dattenfeld anrufen und dir sagen, wie sehr mir deine Erzaehltechnik und dein Humor gefällt.  Marlies und ich haben uns bei dem  Video (von Ursula und Rossel) schier »schibbelich« gelacht.  Die nächste CD haben wir auch fertig gehört, und sie war ebenfalls einfallsreich und toll erzählt.  Leider habe ich das Video mit "et Schwarze" (oder so) beim Kofferpacken vergessen.  Es ist fast möglich, dass ich dieses Video mit dem US-System nicht sehen und hören kann.  Aber nächstes Jahr, wenn i komm wenn i wieder  wieder komm, dann hör ich sie bei Marlies und Horst.  

Annely

Lieber Hubert,

erst in den letzten Tagen bin ich dazu gekommen, mal in die DVDs reinzuschauen. Ich habe mich total in meine Kindheit zurückversetzt gefühlt. Ob das nun unsere liebe Manni war, die uns Kindern die ganze Palette von Knecht Rupprecht vorführte, ob es die herrlichen Schlittenfahrten waren, die in der »Holl« (also oberhalb von eurem Haus) starteten und bis unten zur Bäckerei Dietrich gingen, ob es »das Muttchen« war, an die ich mich noch gut erinnern kann oder die Weihnachtsbaumsuche, die bei uns ähnlich ablief wie bei den Stockhausens. All diese Kindheitserinnerungen standen plötzlich wieder vor mir.

Vielen Dank, lieber Hubert, für diese tolle Arbeit. Bestimmt werden wir in den Weihnachtstagen noch ein ruhiges Stündchen finden, um auch den Rest von den »hellijen un unhellijen« Geschichten anzusehen.  (die »hellige Famillich« war auch sehr naturgetreu nachgemacht, einfach köstlich! An die Pfefferminzhostien erinnere ich mich besonders gut und auch an die Predigt. Das Thema war »Dante«.

Hermann & Roswitha

PS: Schade, dass Luise die Geschichten nicht sehen kann (aber vielleicht kann sie ja, von oben...)

Der Nachmittag am Samstag hat mir sehr gut gefallen. Bei den Verzällcher aus der guten alten Zeit fühlte man sich um Jahre zurückversetzt, und man dachte nach: Vieles war früher wunderschön, aber auf manche Sachen kann man heute, Gott sei Dank, gut und gerne verzichten.  Die Geschichte von der Begegnung zwischen dem "alten" Nikolaus und der türkischen RAP-Jugend war eine gute Idee, das versöhnliche Ende sollte in der Realität sicher irgendwann stattfinden können.   Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg und noch jede Menge Ideen für neue Lieder und Texte,   Marianne S.

Meine Lesungen halte ich in/ meine Zuhörer, Gäste kommen aus:

Rhein-Sieg, Rhein-Berg, Oberberg, Westerwald, NRW, Rheinland-Pfalz, Hessen, Köln, Bonn, Düsseldorf, Siegen, Aachen, Düren, Dortmund, Bochum, Hagen, Frankfurt, Koblenz, Limburg, Gummersbach, Bergneustadt, Hürth, Brühl, Eitorf, Waldbröl, Morsbach, Engelskirchen, Wipperfürth, Odenthal, Altenberg, Remscheid, Wuppertal, Radevormwald, Hückeswagen, Leverkusen, Rösrath, Lohmar, Weyerbusch, Niederkassel, St. Augustin, Hennef, Altenkirchen, Wissen, Betzdorf, Kirchen, Freudenberg, Olpe, Reichshof, Hachenburg, Hamm/Sieg, Overath, Asbach, Weyerbusch, Selters, Neuwied, Rengsdorf, Horhausen, Flammersfeld, Bad Marienberg, Bad-Honnef, Linz, Much, Windeck, Neunkirchen-Seelscheid, Ruppichteroth, Wiehl, Bergisch-Gladbach, Lindlar, Troisdorf, Siegburg... ich komme aber auch gerne zu Ihnen, wo immer Sie wohnen!

Resonanzen

Mit Verzällcher durch das Jahr

MundArt Hubert Grunow veröffentlicht neue Stücke op Platt

von Sandra Ebert

Windeck. Mal ehrlich - wer spricht denn heute noch Platt? Dabei ist der Singsang von der Oberen Sieg so charmant, so witzig und so vollgepackt mit wohlklingenden Worten. ... "Duur et Johr...Duur et Levven" (Grunows neue DVD) ist ein Begleiter durch das ländliche Leben mit all seinen kuriosen Ereignissen.. 

Mit Verzällchen und Weisheiten sowie passenden Fotos begleitet der Tenor aus Rossel seine Hörer durch das Jahr - vom erwachenden Frühling über die fünfte Jahreszeit und Sommer bis in den Herbst. Und er zeigt, dass Platt längst nicht nur komisch oder derbe sein muss, sondern melancholisch und leise sein kann: "Mem Novemberwönk weht och et Laachen, die Freud vom Summer duur de Düür".

Öffnet externen Link in neuem Fenster(Rhein-Sieg-Anzeiger vom 22.12.12)

Weitere Resonanzen zu dieser DVD:

Hallo Hubert,
deine wunderbar erzählten Anekdoten sind schon reif für den Karneval.
Mir hat jedenfalls deine DVD prächtig gefallen.
Gruß   Bernd H.

Öffnet externen Link in neuem FensterUnd live mit vielen Akteuren sehen Sie hier!

Rhein-Sieg-Rundschau vom 02.01.2013 (Klaus Heuschötter)

Hubert Grunow hat mit "Windeck bai nait" bei der Rathauserstürmung 2013 kräftig auf den Putz geklopft. (Bild von Stephan Propach im Anzeiger)

Öffnet externen Link in neuem FensterRhein-Sieg-Anzeiger vom 08.02.2013

Umsetzung der Geschichte "Stichendüster - Windeck bai nait" im Karnevalszoch 2013 in Dattenfeld durch die Karnevalsfreunde "Henger d'm Bredderzung".

"Ganz still ... gehüllt zogen Gestalten von „Henger d 'm Bredderzung“ mit. Ihr Motto: 'Stichendüster – Windeck bai nait'." (Stephan Propach, Öffnet externen Link in neuem FensterRhein-Sieg-Anzeiger vom 13.02.13 )

Henger d'm Bredderzung, Freundeskreis beim Karnevalszoch in Dattenfeld

"...Für besondere Duftnoten sorgten zum einen mit Weihrauch die Pfarrjugend von St. Laurentius als "Domgarde" in Mönchskutten, zum anderen eine stattliche Maikönigin, die ein schaurig-süßes Parfüm versprühte und mit einem klasse kostümierten Gefolge "henger dem Bredderzung" hervorkam. Das war natürlich Dr. Hubert Grunow aus Rossel." (Klaus Heuschötter, Auszug aus der Rhein-Sieg-Rundschau vom 22.02.2012)

RRS 23.12.2009 AN RHEIN UND SIEG PERSÖNLICH / RUNDSCHAU-CD-TIPP

Wie die Heilige Familie ins Windecker Ländchen kam.

Bücher, CDs und Spiele sind ideale Geschenke. Die Rundschau-Mitarbeiter geben in der Adventszeit persönlicheTipps.

Baum, Krippe, Geschenke, Speisen - alles ist an seinem Platz und für die Festtage hergerichtet. Jetzt sollte man zur Ruhe kommen, sich vielleicht in einen gemütlichen Sessel setzen und ein Nickerchen riskieren, gerade so, wie Dr. Hubert Grunow, der uns teilhaben lässt an einem sonderbaren Traum . . .Noch ehe die Heiligen Drei Könige in Bethlehem eintreffen, machen sich Maria und Josef mit dem Jesuskind auf die Reise Richtung Süd-Süd-West, dann den Jordan rauf nach Norden, durch Syrien, über Kleinasien und den Balkan bis nach Wien und weiter an der Donau entlang. Der Stern und die "drei Imis aus dem Morgenland" zockeln hinterher, wobei Caspar, Melchior und Balthasar bald Reisekosten und in Passau der Jetlag schwer zu schaffen machen. In Bayern will die Heilige Familie auf keinen Fall bleiben, zieht nach Norden weiter, auf Köln zu, hält sich hinter Frankfurt aber mehr nach rechts und gelangt schließlich in die Heimat Grunows, der dies alles auf Platt erzählt."Se komen vun Lüsched erin en et schüene Windecker Ländchen, die Lüscheder Bloskapell dät spellen, als se feierlich enzogen." Spätestens an dieser Stelle bekommen Hörer der CD "Chressdaach - traumhaft schön!" mit, dass es sich um den Mitschnitt eines Live-Vortrags handelt: Ein ums andere Mal quittiert das Publikum mit Lachern die Nennung von Windecker Ortschaften und von Personen, wie etwa Althoffs Hildegard, die für Maria einen Aufnahmeauftrag für den Kirchenchor ausfüllt. Mit blühender Fantasie und amüsant (nicht nur für Windecker) malt Grunow aus, wie es "Jesses, Maria und Josef" in der kölschen Provinz ergeht, gespickt mit viel Lokalkolorit und einigen Lebensweisheiten. Selbstverständlich strickt der bekannte Tenor auch gesanglich, begleitet von Hansmartin Kleine-Horst am Flügel, an dieser herrlich rheinischen Weihnachtsgeschichte. Die CD "Chressdaach - traumhaft schön!" (knapp 79 Minuten, 18 Euro) gibt es in der St. Laurentius-Apotheke und bei Schreibwaren Joest in Dattenfeld, in den Buchhandlungen Schlösser (Rosbach) und Windrose (Eitorf), in der Buch- undKunsthandlung auf dem Michaelsberg in Siegburg und bei Dr. Hubert Grunow in Rossel, 0 22 92/92 28 77. (kh)

Zur rheinischen Weihnachtsgeschichte von Dr. Hubert Grunow rät Klaus Heuschötter. Alle Rechte vorbehalten - © Redaktionsarchiv M. DuMont Schauberg Wie die Heilige Familie ins Windecker Ländchen kam 1