Die Windecker Sommerabendkonzerte 2003 - 2016

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Seit 2003 organisiert der Tenor Dr. Hubert Grunow in seiner Heimatgemeinde jährlich eine stimmungsvolle Konzertreihe an lauen Sommerabenden in den Monaten Juni/ Juli. Als Künstler fühlte er den Auftrag, Musik in die Ortschaften des Windecker Ländchens zu bringen. Zu einer Zeit, als sich noch kaum ein Solist ins Ländchen verirrte, zog er seine KollegInnen hierher, nicht zur Hauptkonzertzeit, sondern im Sommer, für (sehr) kleine Gage. Ein freundschaftliches Musizieren sollte es sein, in warmer, sommerlich-heiterer Atmosphäre. Niemand sollte noch viel proben müssen. Nein, das, was da war bei den Profis, war mehr als genug. Daraus sollten sie schöpfen und die Menschen im Ländchen erfreuen. Im kleinen Rahmen sollte es heiter und gastlich zugehen, das war Grunows klare Absicht, und es sollte keine Distanz herrschen zwischen Akteuren und Publikum, sondern Nähe. Dieses Programm ist mit den Jahren voll aufgegangen. Man kennt sich schon und steht bei einem Gläschen Wein noch eine geraume Weile in der Abenddämmerung und fachsimpelt, staunt, scherzt und plaudert miteinander. Singt oder spielt noch etwas nach. Einfach so. Savoir vivre!

Mit von der Partie sind - in wechselnder Besetzung - seine FreundInnen und KollegInnen des Klassikensembles Passepartout u.a. mit den Trios Viva la voce und Celeste, der Jazzröhre Hermi Stracke, Spitzensolisten wie Alexander Pankov (Akkordeon), David Johnson (Geige), Carola Pinder (Harfe), Top-Pianisten wie Thomas Palm, Hansmartin Kleine-Horst, Matthias Schippel, Mitglieder des Neuen Rheinischen Kammerorchesters, Grunows Gesangsstudenten wie Lioba, Krista, Helene, die bejubelte Seniorin Irmgard Antoni, junge Musikstudenten der Gemeinde wie Nils Wrasse (Sax) und Ferdinand Ries (Geige), weitere Gäste aus Ländchen und Region, so z.B. die Kölner A-cappella-Gruppe Who's that?, ebenfalls das junge Gesangsoktett Acappellonia, beide aus dem Domchor hervorgegangen, das Duo Strings2Voices, Formationen des Siegtaler Bläserkorps (Ltg. Hg. Schröder), das Rheinbacher Saxophonquartett "Padafrage" (in diesem Jahr zum ersten Mal), die bereits etablierte Deutsch-Schweizer Jazzformation "Jazz'nfusion", der Kirchenchor St. Cäcilia, Dattenfeld (Ltg. H. Hornig), die Oberbergische Kantorei, der Kammerchor Gummersbach, die Deezekusener Schmettereulen, die Sölzer Ringeldüvjer u.v.a.m.

Elmores Biergarten am Wasserfall – Jazz-Infusion, Schweiz
Viva la Voce – Italienischer Abend in Rossel
Chorkonzert mit dem Rossini-Ensemble in Herchen
Ungarisches Konzet mit Viva la Voce in Herchen
Von Schloss zu Burg – Lioba und Hubert Grunow, Burg Windeck
Einige Konzertabende mit Catering by Uwe Steiniger
Operettenkonzert unter der "Linde", Altwindeck
"Passepartout" in Concert
Vor der malerischen Kulisse von Burg Windeck
Papapapageno mit dem Trio Celeste

Nicht selten finden die Konzerte an unvermuteten Orten statt: im Heuhotel-Fröhling, in Krügers Garten, auf dem Gutshof Wehner, in Engels Schlafraum, vor dem Herrenhaus Wilhelmshöhe, am Rosseler Bach, oft auch in den schönen Kirchen der Gemeinde, natürlich im Siegtaldom, auf bekannten Plätzen und in den lauschigen Biergärten oder vor der DRK-Rettungswache in Roth. Das breitgefächerte Programm reicht von 'Klassik pur', Operette und Musical, über MundArt bis Rock/Pop und Jazz. Um die 2.000 Gäste finden den Weg zu den Konzerten, zum Teil mit dem eigenen Klapp- oder Campingstuhl und ggf. wärmender Decke/Regencape.

Um allen Interessierten den Besuch der Konzerte zu ermöglichen, ist der Eintritt frei. Die Künstlergage wird aus freiwilligen Spenden finanziert, um die wir die Besucher freundlich bitten. Wenn Sie eine Orientierung zur Höhe Ihrer Spende wünschen, beachten Sie bitte den Aushang bzw. die Ansage am Konzertabend.

Dr. Hubert Grunow ist seit Oktober vergangenen Jahres ehrenamtlich sehr stark in der Flüchtlingshilfe engagiert und freut sich, wenn er rasch und unbürokratisch helfen oder seinen Beitrag zur besseren Integration dieser Menschen leisten kann. 

Der Reinerlös der Konzerte ist in diesem Jahr für seine Flüchtlingshilfe bestimmt!

Ein ganz herzliches Willkommen Ihnen allen!

 

Herzlichen Dank den

Sponsoren der 13. Windecker Sommerabendkonzerte 2016

Wir danken herzlich für Werbung und Sponsoring:

rhenag, Restaurants u. Biergärten: »Burg Mauel«, »Dattenfelder Hof«, Vinothek-Windeck, maro-Einbauküchen R. Höffgen (Ruppichteroth), Jules Käsekiste (Much), Pflegedienst M. Rötzel, Rosbacher Werbegemeinschaft, St. Laurentius-Apotheke Weiler, Bestattungen M. Gerhards GmbH, Holz-Langen, Renault-Schroeder, Schlabbach-Elektro H.P Sommer, Teakladen H. Mertens, Engels Schlafraum, Bestattungshaus Schöttes, Beckermedia, Grunow-Seminare, Rewe-Gerhards, Generali (Dir. Beyenburg), Goldschmiede & Juwelier -seit 1907- Zapp (Eitorf), Ernst Performance Horses UG, Kreissparkasse Köln, Schmitz+Partner mbB Steuerberatungsgesellschaft


Organisation: Gesangsinstitut Dr. Hubert Grunow, www.hubert-grunow.de, info@grunow-seminare.de, Tel: 02292/922 877


"Hinweis: Wer je einmal ein professionelles Konzert organisiert hat, weiß, welch hohes Maß an Logistik, Knowhow und finanziellen Mitteln hinter einem solchen Ereignis steckt. Daher ist den Windecker Sommerabendkonzerten, einer Eigeninitiative Hubert Grunows, alle nur denkbare Unterstützung zu wünschen, sei es von öffentlicher wie privater Seite. Die des Publikums hat er schon … aber auch die treuer Sponsoren." Prof. Dr. Matthias Henke, Musikwissenschaftler (Siegen/W-Dattenfeld)

Zuschauer-Resonanzen und Presseartikel von den 12. Windecker Sommerabendonzerten 2015

Ausgerechnet Bananen verlangt sie von mir!

"Pikantes" im Angebot

(Artikel im Mitteilungsblatt der 26. KW)

Liebe, Sex und Erotik auf offener Bühne - doch, das geht, wenn - wie bei den 12. Windecker Sommerabendkonzerten, in der Schladerner kabelmetal-Halle - weniger praktiziert als vielmehr darüber gesungen und gesprochen wird. Kein anderer Themenkomplex hat je die künstlerische Kreativität mehr angeregt; das Thema ist unerschöpflich. Da musste Systematik hinein, und so arbeiteten sich Hubert Grunow als Conferencier und Sänger, Lena-Sabine Berg mit Rezitation und Gedichten, Carola Pinder an der Harfe, die Sängerin Lioba Grunow und Hansmartin Kleine-Horst am Flügel von oben nach unten vor. Vom Kuss über die Attraktivität und die professionelle Erotik bis ganz nach unten, wo die Moral sitzt, stieg die bunte Truppe hinab in die Wunderwelt der Triebe.

Schmissige Couplets der 20er Jahre wechselten sich ab mit ironischer Großstadtlyrik, von Walther von der Vogelweide über Francois Villon bis zu Julie Schrader und Robert Gernhardt reichte der literarische Rahmen, während der musikalische Bogen von Mozarts Papageno und Brahms' Zigeunerliedern über die Operette bis hin zu Cole Porter’s „Love for sale“ gespannt wurde.

Hubert Grunow brillierte mit dem Charme eines Rosenkavaliers, während Lena-Sabine Berg ihm mit trockenem Humor Paroli bot. Die stimmgewaltige Lioba Grunow begeisterte mit Songs aus Amerika und Liedchen aus dem Kölner Karneval (En Kölle jebütz), und Carola Pinder erhielt einen Sonderapplaus für ihren mit wienerischem Schmäh vorgetragenen Wunsch, ein Pinup-Girl zu werden. Hansmartin Kleine-Horst begleitete wiederum souverän am Flügel.

Es war äußerst amüsant zu erleben, wie es dem Publikum immer wieder sehr spontane Lacher entriss, die befreiten. So bedankte es sich mit reichem Applaus für einen heiteren Abend und nahm sicherlich so manche Anregung für eine Vertiefung des Themas mit nach Hause.

Sascha Mantscheff

Wie auf dem Zugspitz-plateau

Die Windecker Sommerabend-konzerte – ein echtes Stück Lebensqualität für Windeck (Mitteilungsblatt für die 29. KW, Titelseite)

Wen der Temperatursturz nicht schreckte, der durfte im Rahmen der 12. Windecker Sommerabendkonzerte ein weiteres Highlight erleben: „Volksliedhaftes zum Mitsingen“ war das Motto.

„Zum Volksliedkonzert durften wir Gäste uns in einer atemberaubend-schönen und großzügigen Natur-Loge niederlassen: auf einer hoch über dem Dattenfelder Tal gelegenen Wiese der Wilhelmshöhe, vor einem sagenhaften Panorama, das ich so noch nie gesehen habe. Fast jede(r) hatte ihren/seinen Klappstuhl dabei und machte es sich bei kühler, aber trockener Witterung in seinem Möbel mit warmer Decke, Kissen und Mütze bequem.“ (U. Prediger)

Ja, es gibt sie noch, die guten alten Volks- und Wanderlieder, die treuen Weggefährten aus einer Zeit, als man noch auf Schusters Rappen die Welt erkundete. Fürsorglich versehen mit den benötigten Liedertexten und begleitet von Trompeten, Harfe, Tasten und Akkordeon klappte das Mitsingen wie von selbst. Schon dem „Jungen Wandersmann“, der den Reigen einleitete, wurde herzhaft Stimme gegeben. Kein Wunder, denn es gibt wohl kaum ein Lied, das dem Menschen näher ist, als das Volkslied: Freude („Geh aus, mein Herz, und suche Freud!“), pure Lust am Wandern („Wem Gott will rechte Gunst erweisen, den schickt er in die weite Welt“), Liebe („Das Lieben bringt groß Freud“), verschmähte Liebe („…wenn mein Liebchen Hochzeit hat, ist für mich ein Trauertag“), aber auch Trennungsschmerz und Tränen („Muss I denn zum Städele hinaus, und du, mein Schatz, bleibst hier“). Alles wurde im Volkslied verarbeitet und half über manch schwere Stunde im Leben hinweg. Selbst in Zeiten von Revolution und Unterdrückung war es doch möglich, der Freiheit ein Lied zu schmettern, wie es in der Hymne „Freiheit, die ich meine“, welche während der napoleonischen Befreiungskriege entstand, sehr schön zum Ausdruck kommt.

Zum Abend hin wurde die Stimmung ruhiger. Die schlichten Abendlieder „Die Blümelein, sie schlafen“ oder „Nehmt Abschied, Freunde, ungewiss ist alle Wiederkehr“ stimmten uns alle sentimental, ließen uns auf den Bänken näher zusammenrücken oder gar aufstehen, Hand in Hand. An dieser Stelle fehlten nur die Feuerzeuge, um der Seelenstimmung durch Wiegen der Arme Ausdruck zu verleihen.

Für dieses schöne Konzert, das neben vertrautem Gesang auch herzerfrischende Einlagen, meist in köstlicher Mundart bot, sei dir, lieber Hubert Grunow, Dank gesagt: für die tolle Organisation, „für deine ganz persönliche Art, wie du singst, sprichst, moderierst, deine Leute ziehst, uns alle einbindest mit so viel Humor und Schalk im Gesicht, dass man schon weiß, jetzt kommt wieder was, wo du lachen musst und dich wohl fühlen kannst. Das bändigt die übelste Schafskälte! Mit Carola Pinder: das zum Schreien komische kölsche Couplet "Moder, ich well en Ding han", das lustig-gruselige Jägerlied mit euch Dreien, wo selbst die Pferde stiften gingen“ (U. Prediger), ein kindliches Abendgebet aus dem Publikum „…hab ich Unrecht heut getan, schriev et aan, schriev et aan“. Den exzellenten Musikern allen, dem Bläserensemble des SBC mit Hg. Schröder, Dörte Behrens und Uli Krämer, die der kühlen Abendluft trotzten, der Vinothek -Windeck, die des leiblichen Wohls gedachte und uns mit Schnittchen und Getränken versorgte, sei Dank gesagt. Die feinen Töne der Trompete, vor dem Echohang der Wilhelmshöhe vom Tale her, sorgten für einen unvergesslichen Abschluss. (Sieglinde Ernst, Titel u. Untertitel: Heinz Linnartz)

Very groovy men!

Swing-Konzert

Resonanzen

Very groovy men! (E.)/ Tolle Musiker, die mit viel Spaß an der Freud' bei der Sache sind! (N.N.)/ Fühlt/ hört sich an wie im French Quarter, abends, Rotwein, großartiger Swing! (N.N.)/ Ein schöner, kurzweiliger Abend mit professionellen Musikern und unserem Hubäät! (N.N.)/ Wir haben viel Spaß, ein großer Genuß und ein sehr schöner Abend! (Claudia u. Ralf)/ Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei! (Brigitte u. Wolfgang, Annelore u. Dieter)/ Auf den Spuren des "american jazz" sind wir vier aus Köln angereist hier in das wunderbare Windecker Ländchen. Wir sind begeistert und kommen sicherlich bald wieder. Hubert und seiner Crew herzlichen Dank für die Initiative!! (Lutz)/ Super Musik, toll interpretiert, leider waren die Hintergrundgeräusche sehr laut, trotzdem sind wir begeistert (Doris u. Friedhelm)/ Der Rauhreif hing ihm an den Ohren, der Popo war ihm zugefroren. Da kam der Idiot dahinter: Es war Winter. - Liebe Grüße u. Danke für den schönen Abend! (Bernie, Gaby, Renate, Ingrid, Jennifer, Christian)/ Niklaus kam ins Tollhaus - leider ist der Jazzabend nun aus. (N.N.)

Die Windecker Sommerabendkonzerte sind bekannt in:

 

Rhein-Sieg, Rhein-Berg, Oberberg, Westerwald, Schweiz, Niederlande, Belgien, NRW, Rheinland-Pfalz, Hessen, Köln, Bonn, Düsseldorf, Siegen, Berlin, Hannover, Nürnberg, Fürth, Aachen, Düren, Dortmund, Bochum, Hagen, Frankfurt, Koblenz, Limburg, Gummersbach, Bergneustadt, Hürth, Brühl, Eitorf, Waldbröl, Morsbach, Engelskirchen, Wipperfürth, Odenthal, Altenberg, Remscheid, Wuppertal, Radevormwald, Hückeswagen, Leverkusen, Rösrath, Lohmar, Weyerbusch, Niederkassel, St. Augustin, Hennef, Altenkirchen, Wissen, Betzdorf, Kirchen, Freudenberg, Olpe, Reichshof, Hachenburg, Hamm/Sieg, Overath, Asbach, Weyerbusch, Selters, Neuwied, Rengsdorf, Horhausen, Flammersfeld, Bad Marienberg, Bad-Honnef, Linz, Much, Windeck, Neunkirchen-Seelscheid, Ruppichteroth, Wiehl, Bergisch-Gladbach, Lindlar, Troisdorf, Siegburg... Kommen Sie doch einfach als unser Gast dazu. Wir freuen uns auf Sie!

Resonanzen 2015

‚Jung und poppig‘ im DRK

Unter diesem Titel sind die 12. Windecker Sommerabendkonzerte 2015 gestartet. Das Deutsche Rote Kreuz, Windeck, zeigte sich in geschaffenem Ambiente und Bewirtung als wunderbarer Gastgeber. Aus der reichen musikalischen Palette, die der Organisator und Konzertsänger  Dr. Hubert Grunow zur Verfügung stellte, wählten Bernd Voss (Leitung DRK) und sein Team ganz klar ein junges Konzert aus. Open air, bei sommerlichen Temperaturen legten Chris Lorber (bass, rhythm, keys & vocals) und Robin Krings (vocals & guitar), von „Reverse Reaction“, los. Chris, gerade junger Instrumentallehrer an der Hennefer Musikschule, auch Mitglied der kölschen Truppe „Quer Beat“, begleitete und rhythmisierte sein eigenes Tastenspiel bravourös durch das zusätzliche Schlagen des Cajòn. Eine optische Full Reaction! Robin (22) zupfte und sang dazu ihre energiegeladenen und facettenreichen Pop-Rocksongs mit einer unverwechselbaren, rockig warmen Stimme, die direkt ins Ohr und unter die Haut ging. Beide präsentierten eigene Titel ihrer Hennefer Band, die gerade Sieger des Hennefer RockPopFestivals 2015 geworden ist. Herzlichen Glückwunsch! Mit ihnen sang Lioba Grunow (24). Die junge Windecker Sängerin ist seit Jahren fester Bestandteil der Sommerabendkonzertreihe. Von der Pike auf hat sie Gesang gelernt. Nach dem Studium der „Populären Musik und Medien“ und einem 7-monatigen Aufenthalt in Peking (Bejing-Playhouse), wohin sie als ‚assistant director of musical‘ eine US-europäische Musicalproduktion begleitete, bereitet sie sich nun auf ihre Musicalausbildung an der NEW York-Film-Academy vor. Auftritt und Stimme, zärtlich bis kraftvoll, imponierten mit Titeln wie „You’ll be in my heart“ (Musical “Tarzan“) von Phil Collins, “I’m outta love“ von Anastacia, der Rockballade „Try“ von Pink und dem jazzigen Dance-Hit „Please, don’t stop the music“ von Jamie Cullum. Auch die Mitglieder einer weiteren Band zeigten deutlich und pointiert ihre Stärken. Krista Schmitz (20, vocals), mit samtig-warmer Stimme, die aber auch fordern kann, interpretierte sie Songs wie „Mercedes Benz“ von Janis Joplin und „Jolene“ der Country-Künstlerin Dolly Parton. Sie und Martin Solbach (guitar) sind 50% der Formation „krista & band“ aus Much. Auch sie sind beide schon erfahrene Musiker. Auftritte in der Düsseldorfer Philippshalle, im Kölner Tanzbrunnen, wiederholt auf großer Bühne beim Siegburger Stadtfest mit optischer Monumentalankündigung auf 8x8 qm am Kreisel oberhalb der Holzgasse, Konzerte in Wuppertal und Augsburg und über den Dächern von Mallorca, formen eine Band und verleihen Profil. (Sandra Krause)

Windecks Paganini und acht exzellente Stimmen

Artikel im Mitteilungsblatt 29. KW

Als „Balsam für die Seele“ und „Allererste Sahne“ wurde das fünfte der acht Sommerabendkonzerte 2015 erlebt. In der alten St. Peter-Kirche in Herchen boten 9 junge Leute ein umwerfendes klassisches Konzert. 8 junge Damen und Herren des Gesangsprojekts „Acappellonia“ eröffneten mit einer modernen Komposition des Augustinuswortes „Ubi caritas et amor…“(Wo die Güte und die Liebe wohnt, dort nur wohnt der Herr). Warme, moderne Akkorde des jungen norwegischen Komponisten dieses Stückes, Ola Gjeilo (37), lösten reine Gregorianik ab. In Blöcken ließ das Kölner Oktett, allesamt Studenten der Musikhochschule, der Kölner Dommusik assoziiert, Renaissancemusik von Hassler, Schütz u.a., Musik der Romantik (Pearsall, Rheinberger …) und Kompositionen der Moderne (Reger, Druflé…) aufeinder folgen. Eingeschoben wurde ein fein zusammengestellter Volksliedblock (Ich ging durch einen grasgrünen Wald. Es klappert die Mühle am rauschenden Bach…). Lupenreine Klänge, stilsichere Interpretationen, anmutige, niemals aufdringliche Stimmen, bereiteten den zahlreichen Gästen einen exzellenten Hörgenuss.

Fulminant war auch das Spiel des jungen Windecker Geigers Ferdinand Ries, der sein Instrument in Lübeck studiert. Gerade sein letztes Stück, von ihm als sehr modernes, waghalsiges und die schöne Stimmung ggf. zerschlagendes angekündigt, „Ballade“ des Franzosen Eugène Ysaÿe, war ein Höhepunkt des Konzertes. Als „Geigenklänge der vierten Dimension“ apostrophierten begeisterte Zuhörer diesen kraftvollen Auftritt und quittierten ihn mit tosendem Beifall. Der junge Windecker ist Stipendiat des Possehl-Stiftung und erspielte sich 2014 den Friedrich-Hofmeister-Sonderpreis für Violine beim internationalen Königin-Sophie-Charlotte-Wettbewerb. Mit einer wundervollen modernen Durchführung des „Abendsegens“ von E. Humperdinck (Komp.: Joh. Grewelding), der in Herchen natürlich nicht fehlen darf, endete ein äußerst anregendes und sicherlich nachhaltiges Konzert klassikbegeisterter junger Menschen.    Dr. Hubert Grunow, Organisator.  

Lieber Hubert Grunow,  

Freitag der 10.07.2015, das war ein fantastisch schöner, wundervoller Klangabend, eingebettet in einen lauschigen Sommerabend an einem würdevollen Ort, der St.Peter Kirche in Herchen, mit einer tollen Akustik. Das Oktett "Acappellonia", mit 8 wunderbaren Stimmen, überzeugte total. Auch die Auswahl der dargebotenen Lieder traf den Punkt. Einfach gut.  

Der junge, geniale Geiger Ferdinand Ries zog jeden mit seinem dynamischen Spiel in seinen Bann und gleichzeitig alle Register in der schwersten Violinliteratur. Einfach super. Die dargebotenen Sommer-gedichte boten eine pikante Würze dazu. So waren wir 1 1/2 Stunden "sehenden Ohres" gefesselt. Danke.  LG: Arlene und Berthold Heimann