"Platt em Dall", MundArt-Konzert vor der "Linde", Altwindeck

Das hat die „Alte Linde“ in Altwindeck noch nicht gesehen. Ein Konzert in rheinischer Mundart, kölsche Musik und eine andächtige Prozession mit Weihrauchschwaden, wehender Fahne und Pastor schritten bedächtig im Dall einher. Sogar das Wetter war sich dieser bedeutenden Situation bewußt und beschenkte die zahlreichen Zuhörer mit Wärme und heiteren Sonnenstrahlen. Begonnen hat dieses konzertante Ereignis mit einem kölschen Krätzchen, vorgetragen von Hubert Grunow, welcher mit seiner ausgebildeten Tenorstimme und seinen schauspielerischen Fähigkeiten ein etwas älteres Madämchen aus der Kölner Großstadt bravourös imitierte. Dies war ein Abend nach dem Geschmack von Dr. Hubert Grunow, der nicht nur seine sängerischen Fähigkeiten sondern auch sein Talent als Entertainer und Moderator zeigen konnte im Verein mit tollen Einzelakteuren und Chören. Alles in allem also ein voller Erfolg, nur schade, dass nicht mehr Einwohner aus Altwindeck dieses Spektakulum miterlebt haben. Bleibt nur noch zu hoffen, dass die Gaststätte "Zur Linde" Aufführungen dieser Art und dieses Niveaus so häufig wie möglich wiederholt.     Ein Gast

Drei Generationen unserer Familie waren übereinstimmend der Meinung, dass dieses Konzert ein Treffer war. Der Abend in seinen vielen Facetten ist bei uns insgesamt sehr gut angekommen. Wir haben uns von allen Darbietungen sehr angesprochen gefühlt und haben uns köstlich amüsiert über d'n Eijelstein, de Minna un dat Rossel-Lied von Hubert Grunow.    Familie B.

Die "Sölzer Ringeldüvjer" waren toll. Du merktest ihnen an, dass sie sehr viel Spass an der Freud haben. Schön wie sie sich bewegten in ihren herrlichen alten Kostümen und das Publikum mit einbezogen. Auch die nachgeholte Prozession vom Mundartchor Dattenfeld und Hubert Grunow (HG) war gut gemacht. Die Situation wurde kaberettistisch so, dass es keinem weh tat, auf die Schippe genommen. Die Moderation von HG war in Liedern und Texten sehr gut - wie immer. Sehr schön rüber gebracht war der Auftritt von Frau Steinhauf mit Eerpel un Zeijen und der von Frau Greis mit ihrem Einblick ins Heimatmuseum im alten Dattefälder Platt. - So gehe ich davon aus, dass mit diesem Abend die rheinische Mundart gerettet wurde!    Hetty Brück

Beim Gesang "Dat schönste Jeschenk" (Irmgard Antoni u. HG) habe ich Tränen in die Augen bekommen. So zart!   Jochen S., Rockmusiker aus Altenkirchen

Es hätte schöner nicht sein können!   Herr R.

Fantastische Kleider der Ringeldüvjer und die Eleganz, mit der die Damen diese Kleider trugen! Mia Greis zeigte die ganzen alten Begriffe (Heimatmuseum), die man sonst heute nicht mehr zu hören bekommt. Es war bis dahin sehr schön, doch dann wurde es gemütlich: Der Besuch am Eijelstein (HG) war einfach nur köstlich. In gut gewählten Worten konnte sich jeder seinen Teil dabei denken, ha ha ha. Sympathische Versprecher, viel Lachen, eine lauschige abendliche Lindenatmospäre! Live-Effekt in rheinischem Wort und Musik. Ein rundum erfrischendes Programm!    Irmtraud D.

Mir hat das Krätzjen von Bäckerjungen besonders gut gefallen (Gertrud Lipinski). Superwitzig!    Hans-Dieter S.

Andächtige Ruhe entstand, als die Prozession in den Dall vom Mundartchor mit Fahne, Weihrauch und stilvoll kostümierten Herrschaften Einzug hielt. "Falte deine Hände", hörte ich meinen Nachbarn sagen. Ein sehr gelungener Abend.   Alfons G.

„Platt em Dall“. Die Kulisse des alten Fachwerkhauses im Schatten der großen Linde bei einem frischen Kölsch war ein ausgesprochen gelungener Rahmen für dieses Mundartkonzert.

Die Fraulück von de „Sölzer Ringeldüvjer“, die sich eigens für dat Singen em Dall mit Hötcher un andere feine Klamotten staats jemaat hatten, brillierten mit  rheinischen Leedcher vom „Rievkooche Walzer“ bis hin zum Ostermann Leedche „De Wienanz han’nen Has im Pott, miau, miau, miau“. Un dat Gertrud verzällte seng Krätzjer so ganz op Kölsche Art – nä, wat wor dat doch schön! Für mich, die ich 40 Jahre in Köln gelebt habe, waren diese Beiträge mit vielen freudigen Erinnerungen verbunden.

Geleitet vom rheinischen Frohsinn sorgte der Dattenfelder Mundartchor mit seinen Prozessionsleedcher für eine wunderbare Stimmung und begeisterte die Gäste. Un alles op platt - ein Leckerchen für alle Freunde der rheinischen Mundart.

Eine einzigartige Unterhaltung bot Hubert Grunow mit den Verzällcher us sengem Lääve „un de Bekanntschaff vom Eigelstein“. Seine brillianten Gesangseinlagen im Duett mit der überaus charmanten Irmgard Antoni und Hansmartin Kleine-Horst am Piano gehörten ebenso zu den Highlights des Abends.

Alle, die was zu sagen, zu singen, zu spielen hatten, waren mit Herzblut und persönlichem Engagement dabei und trugen zum absoluten Erfolg dieses Events bei.

Ein großes Dankeschön an alle, die dieses Konzert so herrlich gestaltet und den Gästen damit einen besonders heiteren und fröhlichen Abend bereitet haben. Fazit: Et jit noch jet besseres un schöners als in die Kess zu loore – in diesem Falle das Aus der deutschen Nationalmannschaft im Spiel gegen Italien.   Gudrun I., Eitorf

Gute Altersmischung im Publikum. Auch junge Leute schienen großen Gefallen am Vorgetragenen zu haben. HG hat eine gute, kräftige Gesangsstimme. auch eine voluminöse, gute und klare Aussagestimme. Er hätte das Programm allein schmeißen können! Die Bewirtung war sehr gut. Blumendekoration auf den Tischen (Hildegard Krüger), ein großer Rosenstrauß als optischer Mittelpunkt . Rosen für die Damen. Die wunderschön beleuchtete "Linde".  Ein vielseitiges Programm, ideenreich, abwechslungsreich, mit überraschender Choreographie. Gruppen und Akteure aus der Umgebung schön ins Programm eingebunden. Trotz des traurigen Fußballergebnisses eine sehr gelungene Veranstaltung. Ich hätte was versäumt, wenn ich nicht gekommen wäre!   Helmut H., Bornheim

Mir ist diese Dame (Irmgard Antoni) besonders aufgefallen. Wer hat schon in diesem Alter noch eine so gut verständliche, kräftige und wohltönende Stimme? Die meisten Senioren haben die Technik, die es dazu braucht, nicht drauf. Mit Hut, Blumenkleid und so viel Freude - eine Erscheinung.   Hans-Ulrich A., Köln

Ein harmonischer Mundartchor. Alle Akteure sehr gut koordiniert. Bravo! Das Wort "wunderbar" ließ sich am Ende allenthalben vernehmen    Luzia, Bochum

Der Abend "Platt em Dall" war für mich, meine Frau und die Freunde an unserem Tisch sehr gut, harmonisch, ein klarer Leitfaden war zu erkennen. Es wäre schade, wenn wir nicht da gewesen wären!
Wir fanden es hervorragend, wie Hubert Grunow in leicht ironischer Art die in diesem Jahr (wieder) ausgefallene Fronleichnamsprozession mit Unterstützung des Mundart-Chores zu deuten versuchte. Dass dazu sogar Standarte und Weihrauch gehörten, war schon bemerkenswert!
Meine Jugendjahre verlebte ich am Kölner Stadtrand. Meine spätere berufliche Ausbildung geschah in der Nähe des von Hubert zitierten Eigelsteins mit seinen "Damen" und den von ihm zitierten "Gemeinsamkeiten gewisser Mentalitäten mit einer dieser Damen"... O la la!... Wie dieses "Fachgespräch zwischen Sänger und Dame vor Ort" vorgetragen wurde, das war Spitze.
Sehr stimmig und kurios dazu zu beobachten, wie die "Sölzer Ringeldüüvjer" hinter ihm wippend und wiegend dat bekannte Eijelsteins-Leedchen intonierten.

Wunderbar war auch Anne Steinhauf mit ihren Bergischen Liedern, natürlich Mia Greis, und der harmonische Mundartchor.

Dat hat alles jepasst!  Meint, D. R.

Das Sommerabendkonzert, Platt im Dall, war für mich und meine Familie ein Erlebnis. Das abwechslungsreiche Programm in unserer heimischen Sprache, gepaart mit einem schönen Ambiente, war ein voller Erfolg.   Insbesondere die Sprache, die durch Generationen weitergegeben wurde, lud ein, in Vergangenheiten zu schweifen. Viele Wörter verbindet man mit Menschen, die teilweise schon lange nicht mehr mit uns leben. Durch die gesprochenen Wörter und Redewendungen erinnerte man sich so an diese Menschen und besondere Momente, die schon lange, lange zurück liegen.  Die Vorträge wurden mit viel Humor und Engagement dargeboten. Man merkt sehr, dass man häufig an die vorgetragenen Anekdötchen denkt, wenn man im Ort auf Personen trifft, die eine gewisse Affinität zu den geschilderten Typen aufweisen.   Wir möchten uns nochmals für den schönen Abend bedanken...   Viele Grüße   Ute Gerhards & Familie